Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel
Erzbistum der orthodoxen Gemeinden
russischer Tradition in Westeuropa

 

Orthodoxe Kirchengemeinden Balingen und Albstadt

 

Unsere Gottesdienste
 

 

Aktuelles

Gemeindeblatt Juni

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Feuillet de l'Exarchat; Zeitung des Exarchates

Ausgabe Juni 2016


 

Juni 2016
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Inthronisation des patriarchalen Exarchen der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa

 

Die Inthronisation nahm Metropolit Emmanuel von Frankreich vor, Präsident der Konferenz der orthodoxen Bischöfe Frankreichs und Mitglied des Heiligen Synods des ökumenischen Patriarchats, in Anwesenheit der orthodoxen Bischöfe: Seiner Eminenz des Erzbischofs Michel, der Diözese von Genf und Westeuropa der Russischen Auslandskirche (Patriarchat von Moskau), Seiner Exzellenz des Bischofs Marc, Auxiliarbischof des Erzbistums des Patriarchats von Rumänien in West- und Südeuropa, Seiner Exzellenz des Bischofs Irénée (Avramidis) von Region, des Auxiliarbischofs beim Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche von Frankreich, Seiner Exzellenz des Bischofs Petros (Bozinis) von Troas, des Auxiliarbischofs des Metropoliten Athenagoras von Belgien, des Exarchen der Niederlande und Luxemburgs (Ökumenisches Patriarchat), sowie der eingeladenen Gäste der katholischen Kirche, der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, der Gemeinschaft der Brüder von Taizé, der Vertreter der zivilen Behörden, Herrn Jean-Christophe Peaucelle (Beauftragter in religiösen Angelegenheiten) und Herrn Arnaud Schaumasse (Leiter des Zentralbüros für Religionsgemeinschaften).

 

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Verlautbarung der Diözesanverwaltung
vom 06. Mai 2016

 


Christus ist auferstanden!

Die Inthronisierung von Erzbischof
Johannes von Chariopolis, des Patriarchalexarchen der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa wird am Donnerstag, 26. Mai 2016 um 17:00 Uhr in der Kathedrale von St. Alexander Newski in Paris stattfinden.

 

 

 

 

 

Verlautbarung der Diözesanverwaltung
vom 25. April 2016

 

Auf Vorschlag seiner Heiligkeit Patriarch Bartholomäus hat der Heilige Synod des Ökumenischen Thrones Bischof Johannes von Chariopolis den Ehrentitel eines Erzbischofs verliehen und ihn zum Patriarchalexarchen der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa ernannt, in Übereinstimmung mit der Entscheidung der Außerordentlichen Generalversammlung des Exarchats, die am vergangenen 28. März zusammengetreten war.

 

 

Bischof Johannes wurde zum Kandidat für die kanonische Wahl des Erzbischofs des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gewählt

 

 


 

 

Die Außerordentliche Generalversammlung des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa hat Bischof Johannes von Charioupolis zum Kandidaten für die kanonische Wahl des Erzbischofs gewählt.

 

 

 

Die Ergebnisse der Wahl: 182 Wähler, von denen 173 ihr Wahlrecht ausübten.

 

 

 

Bischof Johannes erhielt 150 Stimmen,

 

Vt. Porphyrios 23 Stimmen.

 

 

 

Nach Artikel 44 der Statuten des Erzbistums gilt: „Das Ergebnis der Wahl der AGE [Außerordentl. Generalversammlung] wird ausgefertigt durch das Büro der AGE und dann durch den Locum tenens dem Heiligen Synod übermittelt, der die kanonische Wahl unter Berücksichtigung der Wahl der Außerordentlichen Generalversammlung vornimmt”.

 

 

 

Unseren Quellen zufolge wird der Heilige Synod des Patriarchates von Konstantinopel am 19. und 20. April zusammenkommen.

 

 

 

Zum Photoalbum der Generalversammlung geht es HIER!

 

 

 

 

Hirtenbrief zur
Fastenzeit 2016


von

 

Bischof Johannes

von Chariopolis

 

 

 

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von Bartholomaios,
durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom, und Ökumenischer Patriarch allem Volk der Kirche Gnade und Friede von unserem Erlöser, dem Herrn Jesus Christus, von uns jedoch Fürbitte, Segen und Vergebung

 

 

 

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Weihnachtsbotschaft
von Bischof Jean von Chariopolis

 

 

 

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Ein panorthodoxes Ereignis

Der 15. Orthodoxe Kongress

in Westeuropa

Bordeaux, 30. April – 3. Mai 2015

 

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OSTERBOTSCHAFT

Seiner Eminenz Hiob, des Erzbischofs von Telmessos,

Exarch des Ökumenischen Patriarchen,

an den Klerus, die Mönche und die Gläubigen

der Erzdiözese der orthodoxen Kirche russischer Tradition in Westeuropa

 

 

Christus ist auferstanden!



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Gottesdienste am 5. Sonntag der Fastenzeit

Begrüßung des neuen Bischofs Johannes von Chariopolis

Am 5. Sonntag der Fastenzeit feiert die orthodoxe Kirche das Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten. Erzbischof Hiob von Telmessos und Bischof Johannes von Chariopolis konzelebrierten am 28./29. März 2015 bei der Feier der Vigil und der Göttlichen Liturgie dieses Sonntags in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky in Paris. Mit ihnen zusammen konzelebrierten der Klerus der Kathedrale, sowie Archimandrit Syméon, Abt des Klosters Saint Silouane, und Erzpriester Alexander Fostiropoulos, der aus London angereist war. Erzbischof Hiob predigte über das Evangelium des Sonntags, das den Dienst Christi für das Heil der Menschen thematisierte. Der Erzbischof betonte in seiner Homilie, dass der Dienst der Kirche, die den Leib Christi bildet, die Weiterführung dieses einzigartigen Dienstes Christi ist.

Am Ende der Göttlichen Liturgie hieß Erzbischof Hiob Bischof Johannes von Chariopolis willkommen: Er war vor kurzem zum Auxiliarbischof seiner Heiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geweiht und dem Erzbistum zugeordnet worden. Vor vierzig Jahren konnte er durch Erzbischof Georges (Tarassov) in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky die Priesterweihe empfangen. Der Kirchenvorstand der Kathedrale, Herr Alexandre Jevakhoff, und die dienstälteste Vertreterin der “Schwesternschaft“ oder Kirchendamen der Kathedrale (сестричество), Frau Hélène Markoff, überreichten Bischof Johannes einen Blumenstrauß als Willkommensgruß. Die anwesenden Gläubigen konnten während des anschließenden Gemeindekaffees, der von der „Schwesternschaft“ vorbereitet worden war, den neuen Bischof kennenlernen.

Photos sind hier zu finden.

Weihe zum Diakon

Liturgische Feiern in der vierten Fastenwoche

Am Samstag, 21. März 2015, dem letzten Samstag der Fastenzeit, an dem der Verstorbenen besonders gedacht wird, hat Erzbischof Hiob von Telmessos die Göttliche Liturgie in der Kathedralkirche des hl. Alexander von der Neva zelebriert. Während der Liturgie konnte er Weniamin Zervos zum Diakon weihen für die Gemeinde des hl. Sergius von Radonesch in Albstadt (Deutschland), auf Bitten und Empfehlung von Erzpriester Michael Buk, dem Rektor der Pfarrei und Dekan der deutschen Gemeinden. Am gleichen Abend feierte er die Vigil in der Kathedrale.

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Bischofsweihe von Bischof Jean (Johannes) von Chariopolis

Am 15. März 2015, dem dritten Sonntag der Großen Fastenzeit, feiert die orthodoxe Kirche den Sonntag der Kreuzverehrung. An ihm strahlt schon vier Wochen vor dem Ostersonntag etwas auf von der Auferstehungsfreude.

An diesem Sonntag fand während der Göttlichen Liturgie in der stauropegialen Kirche des hl. Paulus des Orthodoxen Zentrums des ökumenischen Patriarchates in Chambésy (Schweiz) die Bischofsweihe seiner Exzellenz Bischof Jean von Chariopolis statt. Ihm legten seine Eminenz, der Schweizer Metropolit Jérémie in Konzelebration mit seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos und seiner Exzellenz Bischof Makarios von Lampsakos in Gegenwart zahlreicher Priester, Diakone und Gläubigen die Hände auf. Bischof Jean (Renneteau) war am vergangenen 13. Februar durch den Heiligen Synod des ökumenischen Patriarchates zum Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt worden und wird Erzbischof Hiob von Telmessos helfend zur Seite stehen.

Archimandrit
Jean Renneteau zum
Bischof von Chariopolis gewählt


Am 13. Februar 2015 hat der Heilige Synod des ökumenischen Patriarchats auf Vorschlag von Seiner Heiligkeit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus einstimmig den Archimandriten des ökumenischen Throns Jean (Renneteau) zum Bischof von Chario(u)polis und Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt. Der neue Bischof wird dem patriarchalen Exarchat der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa zugeteilt, um dort pastorale Dienste zu übernehmen.

 

Vater Jean (Renneteau) wurde im Jahr 1942 in Bordeaux geboren und studierte am Theologischen Institut Saint-Serge in Paris. Er war geistlicher Sohn von Vater Sophrony (Sacharov). Durch Erzbischof Georges (Tarassov) im Jahr 1974 zum Priester geweiht, übertrug man ihm die Zuständigkeit für die Fernsehsendung „Orthodoxie“ auf „France 2“, bevor er zum Rektor der französischsprachigen orthodoxen Gemeinde Sainte-Catherine-Sainte-Trinité in Chambésy-Genf ernannt wurde, der er mittlerweile fast vierzig Jahre als Priester dient.



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WEIHNACHTSBOTSCHAFT Seiner Eminenz des Erzbischofs Hiob von Telmessos

WEIHNACHTSBOTSCHAFT

Seiner Eminenz, des Erzbischofs Hiob von Telmessos, Exarchen des Ökumenischen Patriarchen,

an den Klerus, die Mönche und Gläubigen

des Erzbistums der russisch-orthodoxen Gemeinden in Westeuropa

 

In Christus geliebte Väter, Brüder und Schwestern,

Jahr um Jahr erfüllt das Herannahen des Festes der Geburt Christi die Gläubigen, die sich darauf vorbereiten, diesen Festtag würdevoll zu feiern, mit großer Freude. Und tatsächlich dürfen wir uns mit gutem Recht darüber freuen, denn die Prophezeiung Jesajas hat sich erfüllt: Heute « ist uns ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt » (Jes 9,5). Das Fest, das wir am heutigen Tag feiern, ist wirklich das Fest des sich verschenkenden Gottes – durch seine Fleischwerdung und durch seine Erniedrigung um das Leben der Welt willen. Genau das hebt der heilige Apostel Johannes der Theologe hervor, wenn er schreibt: « Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben hat. » (Joh 3,16). Ohne dieses Geschenk der Hingabe, das wir von Gott erhalten haben, wäre die Menschheit niemals fähig gewesen, Gott in angemessener Weise zu erkennen. Für den Menschen wäre es ohne dieses Geschenk zudem unmöglich, sich mit Ihm zu vereinigen in dem Maße, wie es die menschliche Natur vermag, und in das himmlische Reich zu gelangen.

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Weihnachtsbotschaft des ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I.

Weihnachtsbotschaft des Ökumenischen Patriarchen

+ B A R T H O L O M A I O S

durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,

und Ökumenischer Patriarch

allem Volk der Kirche Gnade, Friede und Erbarmen

von Christus, unserem in Bethlehem geborenen Erlöser


Weihnachtsbotschaft lesen

Bericht Wochenendseminar in Albstadt

Bericht Wochenendseminar für junge Erwac
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Die Einheit der Orthodoxen Kirche – die große Herausforderung unserer Zeit

Am Montag, 17. November, hielt Metropolit Arsenios an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien-Krems (KPH) einen Vortrag zum Thema „Die Einheit der Orthodoxen Kirche – die große Herausforderung unserer Zeit“. Der Metropolit referierte auf Einladung von Institutsleiter Prof. Hermann-Josef Röhrig. Der Abend begann mit der gemeinsamen Feier der Vesper, in der Kapelle der KPH, durch Erzpriester Nicolae Dura und die Erzdiakone Athanasius Buk und Viktor Schilowsky. Die Vesper wurde von den Studenten der KPH in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Serbisch, Rumänisch, Griechisch) gesanglich begleitet. weiterlesen

Bericht OJB-Sommerlager 2014

Zwischen Mundorgel und Mittelalter Die Sommerfreizeit des OJB in Königsheim 2014
Bericht Camp 2014.pdf
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Wochenendseminar für junge Erwachsene
vom 7. – 9. November 2014
im Freizeithaus Käsenbachtal in Albstadt

zum Thema:

„Brot des Lebens und Arznei der Unsterblichkeit.“ Göttliche Liturgie und Eucharistie im Leben des orthodoxen Christen.

 

Im Mittelpunkt des orthodoxen, kirchlichen Lebens steht die Göttlichen Liturgie, deren Zentrum wiederum die Feier der heiligen Eucharistie, die Gebete der Anaphora (Opferung) und der Epiklese (Wandlung) sowie der damit verbundene Empfang der Göttlichen Gaben bilden. Um diesen Mittelpunkt orthodoxer Spiritualität kreist unsere hauptsächlich gesungene und an Symbolik reiche Liturgie, deren heutige Formsprache bis in das 2. Jahr-hundert zurückreicht, deren uns überlieferte Grundformen (Liturgie des hl. Apostels Jakobus) jedoch bis in die irdische Lebenszeit unseres Herrn Jesus Christus und seiner heiligen Apostel zurückreichen. Insofern finden wir noch heute in unserer Feier der Göttlichen Liturgie viele Elemente des alttestamentarischen, jüdischen Tempelgottesdienstes und des Synagogalgottesdienstes, wie sie während der irdischen Lebenszeit unseres Herrn Jesus Christus üblich waren. Dadurch ist gerade der orthodoxe Gottesdienst mit der reichen symbolischen Bedeutung der alttestamentlichen Teile der Heiligen Schrift auf das Innigste verbinden. Seit apostolischer Zeit haben die heiligen Väter der Kirche diesen überlieferten Gottesdienst immer wieder gedeutet und erklärt, um seine Mitfeier für die Gläubigen geistlich fruchtbar werden zu lassen.

Ausgehend von einer Betrachtung dieser Liturgiedeutungen der heiligen Väter, wollen wir uns der Bedeutung der heiligen Eucharistie als dem „Brot des Lebens“ und als der „Arznei der Unsterblichkeit“ auch für unser eigenes orthodoxes Glaubensleben neu annähern und diese uns wiederum bewusster machen.

Teilnehmen können junge Erwachsene ab
18 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 40,00 €.

 

Anmeldung Seminar Albstadt.pdf
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  Zweiter orthodoxer Priestertag der OBKD
 - diesmal in Düsseldorf

Düsseldorf- In der serbischen Gemeinde des hl. Sava in Düsseldorf-Lichtenbroich fand am Donnerstag, dem 19. Juni 2014, der zweite regionale Priestertag statt, den die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) organisiert hat. Der erste Priestertag hatte 2013 für den süddeutschen Raum in Stuttgart stattgefunden.

 

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VORTRAG

SEINER ALLHEILIGKEIT DES ÖKUMENISCHEN PATRIARCHEN BARTHOLOMAIOS


AUF EINLADUNG DER

EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND

IM BERLINER DOM

 14. Μai 2014

 

***

Nachhaltigkeit und Lob des Schöpfers

Plädoyer für eine ökologische Ethik aus orthodoxer Sicht

 


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Diözesanpilgerfahrt am 2. Mai 2014

Am 2. Mai, einen Tag nach der Pastoralversammlung des Erzbistums, fand eine Diözesanpilgerfahrt „auf den Spuren unserer Gründer“ statt, die ins Kloster Maria Schutz in Bussy-en-Othe und zum Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois führte.

Am Vormittag konnte eine Liturgie gefeiert werden, der Erzbischof Hiob von Telmessos vorstand. Mit ihm konzelebrierten ein Dutzend Priester aus den verschiedenen Regionen und Ländern, auf die sich unser Erzbistum erstreckt. Nach der Liturgie wurde vor den Reliquien des hl. Alexis von Ugine, die im Kloster ruhen, ein Bittgottesdienst gefeiert.

Bemerkenswerterweise fand dieser Gottesdienst am zehnten Jahrestag der Kanonisierung des Heiligen statt. Nach den Feierlichkeiten versammelten sich die Pilger im Refektorium des Klosters zu einer Agape. Anschließend fuhr man zum Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois, wo die Pilgergruppe die Kirche besuchen und an den Gräbern der verstorbenen Hierarchen unseres Erzbistums beten konnte. Erzbischof Hiob feierte dort im Anschluss eine Pannychida.

Diese Pilgerfahrt bot den Klerikern, den Gläubigen und dem Erzbischof die Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Fotos der Pilgerfahrt sind hier zu finden.

 

Pastoralversammlung am 01. Mai 2014

Am Donnerstag, dem 1. Mai, fand im Theologischen Institut Saint-Serge in Paris die Pastoralversammlung der Kleriker des Erzbistums sowie ein Treffen der Ehefrauen der Kleriker statt. Der Tag begann mit einer Göttlichen Liturgie in Konzelebration, der Erzbischof Hiob von Telmessos vorstand.

Frau Dimitra Koukoura, Professorin für Homiletik an der theologischen Fakultät der Universität von Thessaloniki, konnte als Referentin gewonnen werden. Vor den Klerikern sprach sie über das Thema „Unsere christliche Botschaft an die heutige Welt“ und vor den Ehefrauen der Kleriker über „Von unserem Glauben Zeugnis geben in der heutigen Welt“. Während der Mittagspause stellte Frau Geneviève Jacques den Teilnehmern die Geschichte und die Aktivitäten der „Cimade“ vor. Der Nachmittag bot den Klerikern Gelegenheit, sich in Arbeitsgruppen auszutauschen über die Fragen, die sich ihnen heute in ihrem pastoralen Dienst stellen. Fotos des Tages können hier eingesehen werden.

OSTERBOTSCHAFT Seiner Eminenz des Erzbischofs Hiob von Telmessos

 

OSTERBOTSCHAFT 

Seiner Eminenz des Erzbischofs Hiob von Telmessos,  Exarch des Ökumenischen Patriarchenan den Klerus, die Mönche und die Gläubigen

des Erzbistums der russisch-orthodoxen Gemeinden in Westeuropa

 

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Osterbotschaft des
Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios

 

durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,

 

und Ökumenischer Patriarch

 

allem Volk der Kirche Gnade, Friede und Erbarmen

 

von Christus, dem in Herrlichkeit auferstandenen Erlöser

 

 

Osterbotschaft lesen

 

 

 

Besuch des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios in der St. Alexander-Newskij-Kathedrale

Im Rahmen seines Besuchs in Paris am Mittwoch, den 29. Januar 2014, besuchte Seine Heiligkeit, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. unsere Kathedrale St. Alexander-Newskij. Unter dem Vorsitz des Patriarchen wurde ein Moleben, bei dem viele Geistliche und Gläubige der Erzdiözese teilnahmen, gefeiert.

Am Ende der Zeremonie überreichte Seine Eminenz Erzbischof Job von Telmessos ein Geschenk an Seine Heiligkeit den Ökumenischen Patriarchen, eine Ikone des Heiligen Alexander Newskij.

 

 

Bilder vom Besuch des Patriarchen finden Sie hier.

 

Inthronisation S.E. Erzbischof Hiob in der

 

Alexander-Newsky Kathedrale in Paris

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite unseres Dekanates

 

Exarchat.de

 

 

 

 

 

Archimandrit Hiob zum Erzbischof von Telmessos gewählt

 

Nach der Wahl vom 1. November 2013 durch die Diözesanvollversammlung wurde Archimandrit Hiob durch die Heilige Synode des Patriarchats von Konstantinopel zum Erzbischof von Telmessos und Patriarchalexarch für die Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gewählt.

 

Die Bischofsweihe wird am 30. November 2013 in der Kirche des Heiligen Georg in Konstantinopel vollzogen werden. Sie wird während der Liturgie anlässlich der Feier des Heiligen Apostels Andreas, des Erstberufenen, Schutzpatron des patriarchalen Thrones, stattfinden.

 

Die Inthronisation wird am 5. und 6. Dezember, dem Tag des Heiligen Alexander Nevsky (alter Kalender) in Paris in der Kathedrale vollzogen werden. Am 5. Dezember findet um 18 Uhr die Feier der Vigil statt, im Anschluss daran wird gegen 20 Uhr der Ritus der Inthronisation vollzogen. Am nächsten Tag wird der neue Erzbischof der Göttlichen Liturgie, welche um 10 Uhr beginnt, vorstehen.

 

 

 

 

 

Axios! Axios! Axios!

 

 

Durch die Generalversammlung (assemblée générale) des Exarchates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wurde am 01. November 2013 Archimandrit Prof. Dr. Job Getcha zum nächsten Erzbischof unserer Diözese gewählt.

 

Archimandrit Job (* Ihor Wladimir) wurde am 31. Januar 1974 in Montreal (Canada) in einer orthodoxen Familie ukrainischer Herkunft geboren. 1996 begann er sein Studium der orthodoxen Theologie am ukrainischen Saint -Andrews -Seminar, das der Universität von Manitoba in Winnipeg inkorporiert ist und schloss dieses am Institut Saint Serge in Paris ab, wo er im Jahre 1998 den Magistergrad der Theologie erwarb. Am 28. September 1996 wurde Ihor Wladimir Getscha in der ukrainischen Kathedrale der Heiligen Sophia in Montreal zum Rasophor -Mönch und am 27. Mai 1998 im Kloster des gerechten Antonius des Großen (Monastère Saint Antoine le Grand en Vercors) zum Mönch geschoren. Am Tag nach seiner Einkleidung zum Rasophor -Mönch wurde Vater Job auch zum Mönchsdiakon geweiht. Im Jahre 1999 wurde Vater Job dann in den Rang eines Archidiakons erhoben. Im Jahr 2003 ist Vater Job aus dem Klerus der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Kanada (Ökumenisches Patriarchat) entlassen und in den Klerus des Exarchates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa aufgenommen worden. Am 20. Juni des gleichen Jahres erhielt Vater Job die Priesterweihe. Noch im gleichen Jahr promovierte er mit einer, gemeinsam vom Institut Saint Serge und vom Institut Catholique in Paris angenommenen Arbeit, zum Thema: «Die liturgische Reform des Metropoliten Kyprian von Kiew. Eine Einführung in das Stundengebet anhand des Typikons des Hl. Sabbas (La réforme liturgique du métropolite Cyprien de Kiev. L’introduction du typikon sabaïte dans l’office divin)», zum Doktor der Theologie. Archimandrit Job wurde daraufhin im Jahre 2004 zum Professor für Kirchengeschichte und Liturgiewissenschaft am Institut Saint Serge ernannt. Gleichzeitig nahm er einen Lehrauftrag (Senior Scholarship) am Institut Supérieur de Liturgie des Institut Catholique in Paris wahr. Im Jahr 2005 folgte Archimandrit Job Vater Boris Bobrinskoy als Dekan von Saint Serge nach, der dieses Amt bis 1993 inne hatte. Archimandrit Job war in seiner Pariser Zeit nicht nur Dekan von Saint Serge (2005 bis 2007), sondern auch Rektor der Pfarrgemeinde des Heiligen Sergius in Paris (bis 2003) und in den Jahren 2003 bis 2006 Mitglied des Redaktionsteams unserer Diözesanzeitung «Messager diocesain. Archeveche des eglises orthodoxes russes en Europe Occidentale.» Nach seinem Ausscheiden als Rektor der Pfarrgemeinde des Heiligen Sergius in Paris wurde Vater Job in den Jahren 2003 und 2004 zum Seelsorger für die Gemeinden unseres Exarchates in Spanien bestellt. Am 09. Januar 2004 wurde der Priestermönch Job zum Igumen und am 18. Juli 2004 zum Archimandriten erhoben. In seiner Pariser Zeit gehörte Archimandrit Job dem Diözesanrat des Erzbistums russisch -orthodoxer Gemeinden in Westeuropa (Conseil de l’Archevêché des paroisses orthodoxes russes en Europe occidentale (2004 bis 2010)), der gemeinsamen Orthodox -Katholischen Dialogkommission in Frankreich (seit 2005) und der Orthodox -Katholischen Arbeitsgruppe des heiligen Irenäus (seit 2003) an. Seit 2007 ist Archimandrit Job Professor für dogmatische und liturgische Theologie am Institut für Postgraduate Studies der Orthodoxen Theologie beim Orthodox Zentrum des Ökumenischen Patriarchates in Chambesy (Genf) in der Schweiz. Neben seiner akademischen Lehrtätigkeit ist Archimandrit Job Mitglied in der Kiewer Religionsphilosophischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Ostkirchliche Liturgiewissenschaft (Society of Eastern Liturgy) und dem Zentralausschuss des Weltkirchenrates (seit 2006). Durch seine vielfältigen kirchlichen Dienste ist Archimandrit Job sowohl mit den spezifischen Fragestellungen und Problemen der Orthodoxen Diaspora, als auch mit den kulturellen und lokalen Besonderheiten der verschiedenen Orthodoxen Landeskirchen bestens vertraut. Auch im Gespräch mit den evangelischen und katholischen Mitchristen ist er ein kenntnisreicher und verständiger Dialogpartner. Die Gläubigen des deutschen Dekanates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wünschen Vater Job Gottes Hilfe und viel Kraft für seine zukünftigen Aufgaben und schließen ihn und die Mitglieder des Diözesanrates von Herzen in ihre Gebete ein.

 

Publikationen unseres zukünftigen Erzbischofs:

 

1.: Le typikon decrypté: Manuel de liturgie byzantine. Editions du Cerf (Paris) 2009.

2.: La reforme liturgique du metropolite Cyprien de Kiev: L’introduction du typikon sabaite dans l’office divin. — Editions du Cerf (Paris) 2010.

3.: Liturgy as a Way of Evangelisation (2011) http://www.academia.edu/470891/Liturgy_as_a_Way_of_Evangelisation

4.: The Hesychast Spirituality of the Russian Monastic Tradition (2012)

5.: The Typikon Decoded: An Explanation of Byzantine Liturgical Practice (2012)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beerdigung von Erzbischof Gabriel

 

 

Der Sarg unseres geliebten Erzbischofs Gabriel wird am Mittwoch, den 30. Oktober zwischen 15.00 bis 16.00 Uhr in der Kathedrale von St. Alexander Newski ankommen. Direkt nach der Ankunft wird eine Panichida unter Vorsitz von Seiner Eminenz Metropolit Emmanuel, Exarch des Ökumenischen Patriarchats gefeiert.

 

Nach der Feier der Panichida wird bis in die Nacht das Evangelium gelesen. Diejenigen, die an der Mahnwache teilnehmen möchten sind eingeladen, die Kathedrale zu besuchen. Die Lesung des Evangeliums wird am Donnerstag und Freitag fortgesetzt.

 

Die Beerdigung von Erzbischof Gabriel findet am Samstag, den 2. November 2013 statt. Sie beginnt um 8:00 Uhr mit der Bischöflichen Liturgie in der Kathedrale St. Alexander Newski in Paris. Der Liturgie wird die Beerdigung unter Vorsitz von Seiner Eminenz Metropolit Emmanuel, Exarch des Ökumenischen Patriarchats folgen. Beigesetzt wird Erzbischof Gabriel in der Krypta der Kirche zur Entschlafung Mariens in St. Genevieve des Bois.

 

 

 

In Memoriam Erzbischof Gabriel

 

In der Nacht vom 25. zum 26. Oktober entschlief unser geliebter Erzhirte em., der höchstgeweihte Erzbischof von Komana, Vladika Gabriel, in seinem 67. Lebensjahr sanft und heilig im Herrn. 12 Jahre lang hatte er der Kirche als Bischof gedient. Die letzten Monate seines Lebens hatte Vladika in Maastricht verbracht, wo er nach seinem, wegen seiner schweren Krebserkrankung gesundheitlich begründeten Verzicht auf die Leitung unserer Erzdiözese gelebt hatte. Die Gläubigen unseres Exarchates werden ihren Vladika Gabriel als einen engagierten Hirten und Seelsorger in bleibender Erinnerung behalten, der in seiner besonderen, stets persönlichen Zuwendung zu den Menschen das Beispiel unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus  in überzeugender Weise nachgelebt hat.

 

 

Vladika Gabriel wurde am 13. Juni 1946 in Lokeren in Belgien in eine katholische Familie hineingeboren. Nach dem Abitur entschloss er sich, katholische Theologie zu studieren und Priester zu werden. Nach seiner Konversion vom katholischen Glauben im Jahre 1974, wurde er am 05. Oktober 1975 von Erzbischof Georg (Tarassoff) in der Alexander- Newski- Kathedrale in Paris zum Diakon und am 27. Juni 1976 zum Priester geweiht. Ab 1977 diente er in der Pfarrei des Heiligen Johannes Chrysostomos in Maastricht. Zum Erzpriester wurde er am 9. März 1985 erhoben. Am 12. Dezember 1992 wurde er durch Erzbischof Georg (Wagner) zum Rektor der Pfarrei des Heiligen- Alexander- Newski in Lüttich ernannt. Nachdem er am 11. Mai 1994 in den Mönchstand getreten war und den Namen Gabriel angenommen hatte, wurde er am 10. Dezember 1995 zum Igumen und am 20. Dezember 1998 zum Archimandrit ernannt. Im Januar 2001 wurde er von der Heiligen Synode des Ökumenischen Patriarchates zum Weihbischof gewählt. Dabei wurde ihm der Titel eines Bischofs von Komana verliehen. Die antike Stadt Komana ist nahe dem heutigen Soukhoumi, in der Landschaft Abchasien am Schwarzen Meer, im heutigen Georgien gelegen. Dort verstarb während seiner Verbannung der heilige Johannes Chrysostomus. Seine Weihe zum Bischof fand am 24. Juni 2001 statt. Nach dem Tod von Vladika Sergej (Konovalov) wurde Vladika Gabriel am 01. Mai 2003 mit der Leitung der Erzdiözese beauftragt. Nach seiner Erhöhung in den Rang eines Erzbischofs zwei Tage später, fand in der Alexander- Newski- Kathedrale in Paris am 01. Juni 2004 seine Inthronisation statt. Im Januar 2013 musste er nach dem Ausbruch einer schweren Krebserkrankung sein Amt aus Gesundheitsgründen niederlegen.

Seinem in seligem Entschlafen vollendeten Diener Erzbischof Gabriel gewähre der Herr die ewige Ruhe, und verleihe ihm ewiges Gedenken!